Die verwendete Methodik der Risikoeinstufung beruht auf der von der US Navy entwickelten Methode zur Risikoeinstufung nach Fine-Kinney. Diese stammt aus den 1970er Jahren. Im Laufe der Zeit wurden verschiedenste Variationen zur Risikoeinstufung entwickelt.
Die Fine-Kinney Methode der Gefährdungsbeurteilung basiert auf drei Parametern (Wahrscheinlichkeit, Häufigkeit und Schweregrad). Diese Methode ermöglicht eine objektive numerische Bewertung und Dokumentation der Einstufung eines Risikos.
Der Risikofaktor basiert auf Auftrittshäufigkeit (Risk Exposure), Wahrscheinlichkeit (Likelihood) und Konsequenz (Consequence). Bei der Auftrittshäufigkeit geht es darum, zu ermitteln, wie häufig eine Situation eintreten kann, in der etwas schief gehen könnte. Bei der Wahrscheinlichkeit geht es darum zu beurteilen, wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich es ist, dass etwas schief geht. Konsequenz ist die Auswirkung dessen, was passiert, wenn etwas schief geht.
Im Hinblick auf die Konsequenz werden praktische Szenarien bereitgestellt, um die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, die Umwelt, Produktionsstörungen und / oder Betriebsschäden zu klassifizieren.
